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Wie die Dinge entstehen

Meine Möbel sollen schön, praktisch und langlebig sein und dazu Lebendigkeit ausstrahlen.
Das Holz finde ich zumeist in der näheren Umgebung. Oft weiß ich sogar genau, wo ein Baum gestanden hat.
Ich trockne das Holz ohne zusätzliche Energie; deshalb dauert die gesamte Herstellung eines Möbelstücks mindestens ein halbes Jahr.

Welches Möbelstück aus einem Stamm letztlich entsteht, ist von seinem Durchmesser abhängig. Geeignetes Holz für ein großes Möbelstücke, wie Tisch, Bett, Sideboard, Regal oder Schaukelstuhl bieten Pappeln, Weiden, Linden, Kastanien und Weißtannen, leichtes Holz also mit großen Durchmesser.

Für ein kleineres Möbelstück, wie Stuhl, Couchtisch, Garderobe oder Hocker, sind nahezu alle anderen Holzarten geeignet, da das Gewicht des Holzes dann nicht so eine große Rolle spielt. Hier nehme ich gern Obsthölzer (z. B. Birne, Apfel, Kirsche und Pflaume), aber auch Walnuss, Eiche, Esche, Buche, Erle und Douglasie.

Jede Holzart hat ihr eigenes charakteristisches Aussehen. Gern verwende ich auch gestocktes Holz, d. h. Holz, bei dem der Zersetzungsprozess schon begonnen hat; solches Holz sieht oft sehr interessant aus, weil es sich ungewöhnlich verfärbt.

Dunkles Holz ist in Mitteleuropa seltener; deshalb stechen Möbel aus Walnuss, Apfel, Kirsche, Pflaume besonders ins Auge. Auch Birne kann, gestockt, sehr dunkel sein. Möbel aus hellen Hölzern haben jedoch auch ihren Reiz. Mir gefällt besonders das Holz der Pappel, weil es einen leichten Grauschimmer hat.

Lassen Sie sich von meinen Möbelwerken überraschen: jedes Stück ist ein Unikat mit eigenem Reiz und eigener Geschichte – werfen Sie einen Blick in die Galerie!